Förderverein der kinder- und jugendpolitischen Arbeit e.V.

Loger à Bad Münder
Holidays in Berlin


Unser Verein

Aktivitäten

Ferienfahrten

Das Jugendschiff "Freibeuter"

Die Kita "Freundschaft"

Übernachten
in Berlin

Projekte

Jedes Jahr bemühen wir uns für möglichst viele Projekte Unterstützung zu bekommen um sie mit den Kindern und Jugendlichen umzusetzen.

Aktuelle Projekte:


Radio gegen rechts - hör hin!

In den nächsten Tagen geht unser neues Projekt „Radio gegen rechts – hör hin!“ an den Start. Es soll wie der Name schon vermuten lässt darum gehen, ein eigenes Radioprogramm auf die Beine zu stellen. Ziel sollen vier Radiosendungen à 60 Minuten sein. Die werden natürlich von den TeilnehmerInnen selbst konzipiert und produziert.

Musik nimmt einen sehr wichtigen Bestandteil in der sozialen und kulturellen Bildung und dem Heranwachsen von jungen Menschen ein. Immer öfter wird in den letzten Jahren aber einTrend in der Musik sichtbar, der unsoziales, unsoldiarisches Verhalten bei Jugendlichen fördert oder diesem Vorschub leistet. In diesem Projekt wollen wir uns kritisch mit Musik auseinandersetzen, die an genau diesem moralisch teilweise kaum noch vertretbaren Rand ihren festen Platz gefunden hat. Wo fängt Verantwortung der KünstlerInnen an, wo hört sie auf und vor allem welchen Einfluss hat ihre Musik auf Jugendliche?

Ziel des Projektes ist es, Jugendlichen Werte wie Toleranz, Solidariät, demokratisches Handlungs- und Verantwortungsbewusstsein näher zu bringen, um ihre Möglichkeiten, sich produktiv in die Gesellschaft einzubringen, zu erhöhen. Das Projekt ist dabei in verschiedene Phasen und Arbeitsgebiete gestaffelt. Im ersten Projektteil wird die Problematik "Musik - und ihre Wirkung bzw. Bedeutung" in Diskussionsrunden besprochen und systematisch erarbeitet. Dabei werden vor allem die persönlichen Erfahrungen der ProjektteilnemherInnen in die Arbeit einfließen.

Besonderer Focus wird dabei auf folgende Fragestellungen gelegt:
- Welchen Einfluss hat gewaltverherrlichende, sexistische, deutschnationale, teilweise fremdenfeindliche Musik auf Jugendliche?
- Unter dieser Fragestellung setzen sich die Jugendlichen mit MusikerInnen, ProduzentInnen, Labelvetretreterinnen und anderen Menschen oder Projekten auseinander.

In der zweiten Phase des Projektes werden die TeillnehmerInnen Radiosendungen konzipieren und produzieren. Dazu arbeiten sie in Eigenverantwortung eine Sendekonzeption für vier Radiosendungen à 60 Minuten aus, in der sie die Erfahrungen und Ergebnisse des ersten Projektteils integrieren.

Im letzten Projektteil werden die TeilnehmerInnen eine öffentliche Veranstaltung mit DiskussionteilnehmerInnen zum Thema in Eigenverantwortung organisieren, um ihre Erfahrungen des Projektes auch einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Alle Projektschritte werden zum Zweck der Nachhaltigkeit dokumentiert.


Zeitensprünge:
Kommunenbildung damals und heute

Im Laufe des Projektes sollen Jugendliche mit Hilfe unserer TeamerInnen sich mit der Geschichte der Kommunenbildung in Berlin auseinandersetzen. Aufgabe der Jugendlichen soll die Recherche über vorhandene Medien sein, in der sie Hintergründe, Schauplätze, Ideologie der Szene beleuchten, ZeitzeugInnen ausfindig machen und sich mit deren Schicksalen und Werdegängen beschäftigen, um die Beweggründe für die teilweise illegale Kommunenbildung und die Geschichte ihres Kiezes besser zu verstehen.

Zeitensprünge: Mein Stralau - Dein Stralau

In unserem Projekt sollen die Jugendlichen unseres Jugendclubs ihren Kiez näher beleuchten. Durch die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Halbinsel Stralau und ihrer direkten Umgebung lernen sie die historisch gewachsenen Strukturen kennen und erhalten so einen anderen Zugang zu ihrer Wohnumgebung. Die Halbinsel Stralau ist eines der ältesten Siedlungsgebiete Berlins. Die einzigartige Geografie sowie die dazugehörige Geschichte sind prägend für das Leben in dieser Gegend. Unsere Einrichtung befindet sich seit 6 Jahren in exponierter Lage in der Rummelsburger Bucht. Unsere Jugendlichen begegnen täglich den historischen Überresten der unterschiedlichsten Epochen, doch oftmals wissen sie diese nicht einzuordnen.

Ausschlaggebend für unsere Projektidee ist der Umstand, dass die Jugendlichen, die meist um die Wendezeit geboren worden sind, sich als "Ossis" sehen, obwohl sie diese Zeit nicht bewusst erlebt haben. Deshalb

erachten wir es als wichtig, ihnen die Möglichkeit zu geben, sich mit ihrem Kiez aus einem anderen Blickwinkel auseinander zu setzen.

Ein geschärfter Blick für ihr Umfeld und die Auseinandersetzung mit ihrem Lebensraum wird ein weiterer Schritt zu ihrer Selbstidentifikation sein.

Spiele der Welt

Nachdem der Entwurf für das zu entwickelnde Spiel durch die Gruppe festgelegt wurde, werden die Aufgaben verteilt. Bei der Verteilung der Arbeit wird darauf geachtet, dass mindestens 2 Jugendliche zusammenarbeiten und dass während der Dauer des gesamten Projekts jeder mit jedem wenigstens einmal gemeinsam Aufgaben erledigen muss. Sollten Spannungen unter den Jugendlichen bei der Durchführung auftreten, so werden diese zunächst unter den Betroffenen zu lösen versucht und später in einer gemeinsamen Gesprächsrunde erörtert. Dadurch soll auf Probleme aufmerksam gemacht werden, die oft durch gruppendynamische Prozesse entstehen. Es sollen die Hürden aufgezeigt werden, die es für eine harmonische Teamarbeit zu überwinden gilt. Das Spektrum der zu entwickelnden Spiele ist breit gefächert. Es werden nicht nur Brett- und Gesellschaftsspiele konzipiert, sondern auch Spiele für die freie Natur. Die großzügige Gartenanlage der KiTa Freundschaft in Kreuzberg bietet dafür den passenden Rahmen.Einmal im Monat ist ein Spielnachmittag mit Café geplant, an dem auch die Eltern und AnwohnerInnnen teilnehmen werden.

Bewegungsprojekt für Mädchen

Wir haben in den letzten Jahren festgestellt, dass Mädchen unserer Einrichtung, schwerpunktmäßig aus sozial benachteiligten Familien vermehrt mit Übergewicht und damit einhergehenden Folgeerscheinungen wie Mutlosigkeit und geringem Selbstbewusstsein zu kämpfen haben, was sich in alle Lebensbereiche der Mädchen auswirkt. So kam uns die Idee, ein Angebot zu schaffen, das besagter Zielgruppe eine Weg zeigt und ihnen Werkzeuge an die Hand gibt, ihre Defizite aus eigener Kraft zu bekämpfen und zu besiegen. Im Rahmen eines festen, wöchentlich stattfindenden niedrigschwelligen Sportangebots sollen die Mädchen befähigt werden, ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt und allen anderen gesellschaftlichen Bereichen zu verbessern.

Wir wollen ein regelmäßiges Angebot schaffen, das sich durch fachlich kompetent betreutes Sporttreiben unter den Gesichtspunkten Teamverhalten, Körperwahrnehmung und Charakterbildung auszeichnet.
Die Mädchen sollen möglichst zwanglos, mit viel Spaß und ohne auferlegten Druck an eine bewegungsorientierte Lebensweise herangeführt werden. Ein weiterer Hauptschwerpunkt soll eine gesundheitsfördernde Ernährungsweise sein, hierfür soll jedes Mädchen einen auf sie zugeschnittenen Ernährungsplan erhalten.

 

Vergangene Projekte:

Antifaschistische Spurensuche
Erzählcafé
Gegen den Strom des Vergessens

HipHopCamp, www.hiphopcamp.net

Historische Tonbandrecherche
Jobphanties
Loming Friedrichshain
Loming Modelabel I
Loming Modelabel II
Musik macht Mut
Solidaritäsprojekt Thailand
Step the future
Was wäre wenn...
Wo die Liebe hinfällt, hinterlässt sie Spuren...


Antifaschistische Spurensuche

-Jugendliche aus Friedrichshain befassten sich mit der Vergangenheit ihres Kiezes-
Das Thema "Antifaschismus in Friedrichshain - heute und damals" hat auf beeindruckende Weise das Interesse der Jugenlichen geweckt und sie veranlasst slebstständig nachzuforschen und ihr Wissen zu erweitern. Die Aufarbeitung unserer Vergangenheit ist für Jugendliche immernoch ein wictiges Thema und ihr politisches Bewusstsein wird mit Hilfe dieser Art von Projekten entwickelt und geförert.


Erzählcafé

-ein Austauschprojekt zwischen Jung und Alt am Mehringplatz (Kreuzberg)-

Gegen den Strom des Vergessens

Die Idee des Projektes ist es mit den Jugendlichen eine antifaschistische Kanutour gemeinsam zu erarbeiten. Orte, die wichtige Geschehnisse während des Faschismus beleuchten, sollen gesucht werden. Auch Übergriffe auf Menschen auf Grund ihrer Hautfarbe, Religion oder politischer Überzeugung usw werden Thema sein.

Bearbeitet werden die historischen Ereignisse und Einzelschicksale, die mit der heutigen Situation gegenübergestellt werden. Dabei ist es wichtig, dass demokratische Strukturen in den Köpfen der Jugendlichen haften bleiben. Auch sollen die eigenen Erfahrungen untersuchen, durchleuchtet und Parallelen gezogen werden.

Die Arbeit mit den Jugendlichen, wie auch die Kanutaur sollen filmisch dokumentiert werden.

Veranstalter: Verein zur Förderung der Zivilcourage und kulturellen Vielfalt e.V.

gefördert durch das Programm : www.respektabel.de/

Historische Tonbandrecherche

-Jugendliche interviewen Überlebende des Holocaust-
Die Intension des Projektes bestand darin, dass sich Jugendliche im Alter von 12 - 18 Jahren mit der zeit des Natinalsozialismus auseinandersetzen. In Form einer Tonbandrecherche begaben sich die Teilnehmer mit Mikro und Kassettengerät auf eine "historische Spurensuche" um Gespräche mit Zeitzeugen durchzuführen und zu dokumentieren. Im Vordergrund der Arbeit stand die Befragung von Menschen jüdischen Glaubens zu ihrer Lebensgeschichte in Deutschland zur Zeit des Hitlerfaschismus.
Zu diesem Zweck wurden Seminare und ein mehrwöchiger lehrgang durchgeführt, die die thematische Einarbeitung i den historischen Kontext zum Ziel hatten. Dabei wurden einerseits grundsätzliche Frage über Reigion und geschichtliche Zusammenhänge erörtert andererseits konkrete Interviewfragen und -strategien erarbeitet. Über diesen inhaltlichen Aspekt hinaus, dienten die Treffen zur Motivation und Stärkung der Gruppe, welche eine gemeinsame Zielvorstellung verwirklichen wollte.

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Jobphanties

-berufsorientierenes Projekt für arbeitslose Jugendliche-
Das "Projekt P" des BMFSFJ (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend), des bpd (Bundeszentrale für politische Bildung) und des DBJR (Deutscher Bundesjugendring) war für uns der Anstoß, selber ein Projekt mit Jugendlichen und für Jugendliche zu den Themen Arbeit und Zukunft anzubieten. Als besonders drängendes Thema stellten sich für uns die Problemfelder Ausbildung und Lebensplanung dar: in der täglichen freien Jugendarbeit ist zu beobachten, dass viele Jugendliche Probleme haben, eine Ausbildungsstelle zu finden oder auch nur realistische Ideen für ihre Zukunftsplanung zu entwickeln. Es fehlt oft der Zugang und das Interesse an aktuellen arbeitsmarktpolitischen Themenfeldern, zum einen, weil ein Gefühl der Orientierungs- und Hilflosigkeit weit verbreitet ist, zum anderen, weil viele Jugendliche die weitreichenden Folgen von Arbeitsmarktreformen, über die konkreten Auswirkungen auf ihr Portemonnaie hinaus, nicht erkennen können. Es zeigen  sich hier Versäumnisse in der Bildungspolitik, die ihre SchülerInnen, wenn sie aus benachteiligten Familien kommen, zu oft mit ungenügenden Ausdrucks- und Reflektionsfähigkeiten entlässt, zum anderen spiegelt sich hier ein gesamtgesellschaftliches Phänomen wider, dass kaum eine fundiert informierte Diskussion über Arbeitsmarktreformen, Gerechtigkeit und Verteilung führt, sondern dies der intellektuellen Elite überlässt und der großen Masse statt Informationen und Diskussion ausschließlich der Emotionalisierung der Politik durch Medien aussetzt.


Loming Friedrichshain

-Jugendliche fotografieren eigenständig ihren Kiez-
Das Projekt nutzt dem Bezirk ebenso wie den Jugendlichen. Es gab noch keine von Jugendlichen gestalteten Bezirks-Imagekarten. Neben dem Nutzen für die Kommune durch das Stadtteilmarketing gab das Projekt den Jugendlichen die Möglichkeit, sich aktiv für ihre ' Umgebung ein und dem allgemeinen Gefühl nichts bewirken zu können, etwas entgegen zu setzen.


Loming Modelabel I

-Junge Mode aus Friedrichshain-
Eine Gruppe von acht Mädchen im Alter von 10 - 12 Jahren realisierte, mit Hilfe von angehenden Modedesignerinnen und jungen Unternehmerinnen im Bereich-Mode, eigene Mode (Kleider, selbst bedruckte T-shirts, Accessoires....) und präsentierte diese bei einer selbst organisierten Modenschau auf dem JugendSportFreizeitSchiff. Das Gruppengefühl und die Toleranz gegenüber anderen konnte mit dem gemeinsamen Interesse an Mode gestärkt werden.

Loming Modelabel II

-berufsorientierendes Projekt im Bereich Mode-
Eine Gruppe von sechs Mädchen im Alter von 18 - 20 Jahren setze sich intensiv mit dem Thema Mode und Berufsbilder auseinander. Dabei kamen viele Kooperationen zustande, woraus eine Teilnehmerin einen Praktikumsplatz in einer Druckwerkstatt zog. Die Präsentation wurde, wie auch im ersten Teil des Projekts, in Form einer Modenschau im Strohlinka (Zielona Gora) gezeigt. Dabei bekamen neben den Projektteilnehmerinnen auch junge Nachwuchstalente die Chance ihre Sachen zu zeigen und sich der Szene zu präsentieren.

Musik macht Mut

-ein Musikwettbewerb für Jugendbands zum Thema Zivilcourage-
"Nicht nur die Kraft zum Außergewöhnlichen, die Kraft zum Gewöhnlichen fehlt uns meistens.."(Zitat eines jugendlichen Projektteilnehmers).
Eine CD mit den Liedern kann bei uns angefordert werden. 

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Soldaritätsprojekt mit Thailand

Projektidee
Die Projektidee entstand durch zufällige, persönliche Kontakte und basiert auf zwei Ausgangspunkten. Zum einen auf Grund der fehlenden Berufsmöglichkeiten für Jugendliche und der dadurch bedingten Abwanderung in den Süden von vielen jungen Menschen. Zum anderen wird der Norden Thailands und auch Laos für Trekkingtouristen immer beliebter. Udon Thani erhält demnächst auch einen internationalen Flughafen und damit einhergehend entwickelt sich auch eine touristische Infrastruktur.

Sinn und Zweck des Projektes ist es die Förderung der beruflichen Handlungskompetenz und die berufliche Mündigkeit der Auszubildenden zu realisieren. Praktisch sieht die Zeitschiene folgendermaßen aus:
2006: Kauf eines Grundstückes und Anlegen des Parks
2007: Bau eines Hotels, eines Restaurants und Beginn des Ausbildungsprojektes.
In folgenden Bereichen sollen dabei Auszubildenden von einheimischen Fachkräften ausgebildet werden:
Hotelbereich, Restaurantbereich, Tierzucht, Gartenwesen.

Dieses Projekt wird aus Eigenmitteln finanziert. Die laufenden Kosten werden durch die Einnahmen des laufenden Betriebes finanziert und die Beschäftigten sind ausschließlich Einheimische. Um den ehrgeizigen Zielplan aber einhalten zu können, sind wir auf Spenden angewiesen. Daher bitten wir um Spenden auf folgendes Konto:

Förderverein der kinder- und jugendpolitischen Arbeit e.V.
Postbank Berlin
BLZ 100 100 10
KtoNr. 770695103
Verwendungszweck: Thailandprojekt

Um dieses Projekt auch hier in Berlin fassbarer zu machen, haben wir eine erste internationale Begegnung für Jugendliche aus Berlin und Udon Thani für die Weihnachtsferien 2005 durchgeführt. Da die Jugendlichen aus Thailand ihren Flug selbst finanzieren mussten, bieten wir, zur finanziellen Unterstützung, von ihnen gefertigte Kunsthandwerke zum Verkauf an. Der Gewinn wird einem weiteren Besuch der Jugendlichen zu Gute kommen.

Gut zu wissen:
Die große Anzahl von riesigen Nationalparks und Wild Reservaten machen das Gebiet für Naturfreunde sehr interessant. Über 200 Sorten wilder Tiere, einschließlich Elefanten, Tiger, Rotwild und einer breiten Palette an Vögeln und Schlangen leben, zum Beispiel in den Nationalparks Khao Yai, Phu Kadung in der Provinz Loei und dem Wild Life Reservat Phu Khieo in der Provinz Chaiyaphum.
Südostasiens größter Fluss, der Mekong, welcher die Grenze zwischen Thailand und Laos bildet, ist eine der besonderen Attraktionen.
Der Mekong entspringt in Tibet und fließt von China bis ins Mekongdelta nach Vietnam.

Im Mekong ist der größte Süßwasserfisch der Welt, der Mekong-Wels, zuhause.
Der buddhistische Tempel, oder "Wat", ist das wichtigste Bauwerk der meisten Dörfer. Diese Tempel dienen nicht nur der religiösen Verehrung, sondern werden auch als Fest- und Versammlungshallen genutzt. Architektonisch überwiegt der Lao-Stil, der schlichter ist als der ornamentale Thai-Stil, dies gilt auch für Darstellungen Buddhas im Isan.

Geschichte
Die Gegend war bereits vor über 6000 Jahren bewohnt und brachte die erste bronzezeitalterliche Kultur Südostasiens (wenn nicht weltweit) hervor, wie die Funde bei Ban Chiang zeigen.
Udon war später Bestandteil des alten Reiches Dvaravati. Seit dem 9. Jahrhundert gehörte die Gegend zum Reich der Khmer.
Ramkhamhaeng erweiterte schließlich sein Reich Sukhothai auf Kosten der Khmer und nahm unter anderem auch Udon ein.
Zwischen dem 9. und 14. Jahrhundert war der Nordosten ein Teil des großen Khmer Reiches, das von Angkor (Kambodscha) beherrscht wurde, so findet man im Isaan mehr als 30 große klassische Khmer Ruinen.
In den 60er Jahren brachte die Stationierung amerikanischer Soldaten für den Vietnamkrieg einen wirtschaftlichen Aufschwung. Es entstand einer der größten Flugplätze des Landes und ein ausgedehntes Rotlichtviertel. Übrig geblieben ist ein relativ gut ausgebautes Verkehrssystem.

Wirtschaft
Der Nordosten ist der ärmste Teil des Landes. Hier lebt man vorwiegend von der Landwirtschaft. Der karge Boden gibt jedoch nicht so viel her, damit die Bevölkerung zu Reichtum kommen könnte. Angebaut werden sowohl hochwertiger Jasmin Reis, der allgemein für den Verkauf produziert wird, und Klebereis, welcher für den eigenen Verbrauch bestimmt ist. Der Isan ist das Zentrum der thailändischen Seidenherstellung.  Daneben wird in steigendem Umfang auch Zuckerrohr und Maniok kultiviert. Der Wasserbüffel ist für viele Bauern immer noch ein wichtiges Arbeitstier. Zur Fleischgewinnung werden im Isan vor allem Schweine, Rinder, Hühner, Enten und Fische gezüchtet.
Erst in den letzten Jahren erfuhr dieser Landesteil einen Aufschwung durch den Bau bedeutender Hochschulen in Khon Kaen und Nakhon Ratchasima sowie durch die Ansiedelung von internationalen Industriebetrieben aufgrund der Förderungsmaßnahmen des Board of Investment.

Die Provinz Udon Thani ist mehr entwickelt verglichen mit den meisten anderen im Isan. Etwa 50 % der Fläche ist landwirtschaftlich genutzt, 13 % sind von Wäldern bedeckt. Udon Thani bildet ein Handelszentrum und einen Verkehrsknotenpunkt.

Im Isan sind die Menschen ausgesprochen gastfreundlich. Der größte Teil der Bevölkerung besteht ethnisch aus Lao und spricht auch einen laotischen Dialekt, der sehr viele Gemeinsamkeiten mit der Thai-Sprache hat. Die Hauptnahrung im Isan ist der hier überall angebaute Klebereis - Khao Niau. Im Nordosten werden die Gerichte noch mal extra scharf gewürzt und gegessen. Die regionalen Spezialitäten wie Som-Tam, der grüner Papayasalat mit fermentierten Krabben oder Fischen der Saison und sehr viel Chili sind für Europäer nicht unbedingt geeignet. Zumindest muss eine größere Wasserflasche vorhanden sein. Aber die Thais wissen das und sind in der Lage für Farang`s wohlschmeckende Gerichte zu kochen. Im Isan wird alles gegessen was nicht schnell genug weglaufen oder wegfliegen kann. Geröstete Heuschrecken, Grillen, Larven, Wasserkäfer, Seidenwürmer und Ameiseneier sind hier ein Leckerbissen und werden von vielen Straßenhändlern angeboten.

Kinder werden allgemein in Thailand mehr verwöhnt als bei uns. In der Schule wird Ihnen allerdings größerer Respekt vor den Älteren, Eltern, Lehrern und buddhistischen Oberhäupter gelehrt als in der westlichen Welt. Sie genießen absolute Autorität. Die Pflicht der Kinder später für ihre Eltern zu sorgen ist hier selbstverständlich.

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In Thailand kennt man keine Sozialversicherung und Rente für die Leute auf dem Dorf. Selbst wenn die Kinder nicht mehr im Dorf leben, sind Sie oft die einzige Absicherung und Stütze der Älteren. Viele arbeiten in Firmen in Bangkok und den Urlaubsgebieten. Wer sich mit den Mädchen hinter den Bars von Bangkok, Pattaya oder Phuket intensiver unterhält, wird feststellen, dass die meisten aus dem Isan kommen. Mit dem verdienten Geld unterstützen sie ihre Kinder in den Großfamilien zu Hause im Isan, um Ihnen einem bescheidenen Lebensstandard sichern.

Step the future

-die Einrichtung und Nutzung eines Tonstudios-Zeitgleich mit dem wöchentlichen Workshop wurde auch die Gesangs- und Aufnahmebox gebaut. Zu Beginn haben wir mit Jugendlichen das Thema “Leben und Arbeit behinderter Jugendlicher in Werkstätten” bearbeitet. Anschließend haben die Jugendlichen Liedertexte entworfen. Das Thema Schule stand dabei im Vordergrund, denn dieses war bei behinderten und bei nichtbehinderten Jugendlichen das Hauptthema. Nach circa acht Wochen entstanden die ersten Lieder und die Musik wurde komponiert. Im Laufe des Projektes stellte sich heraus, dass großes Interesse an der Nutzung des Tonstudios durch Jugendliche besteht und im Grunde genommen ein 24-Stundenbetrieb eingerichtet werden könnte. 


Was wäre wenn...
-filmische Dokumentation von biographischen Gedankenspielereien sechs junger Menschen-

Wo die Liebe hinfällt, hinterlässt sie Spuren...

Das Projekt richtet sich gegen die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Homosexualität. Junge Schwule und Jugendliche aus Jugendzentren setzen sich mit den Verfolgungen zur Zeit des Faschismus auseinander. Über die Auseinandersetzung mit damaligen Einzelschicksalen soll die eigene Situation reflektiert werden. Die Gefahren diskriminierender Einstellungen ebenso wie die Notwendigkeit sich solchen Entwicklungen entgegenzustellen, werden bewusst gemacht.

Die Idee des Projektes ist es, mit den Jugendlichen einen thematischen Bezirksrundgang in Berlin-Schöneberg zu erarbeiten. Orte sollen gesucht werden, die vor der Machtergreifung der Nazis in der Schwulenszene von Bedeutung waren. Untersucht werden soll, wie sich vor 1933 das Leben in der Szene darstellte und welchen Veränderungen die Schwulencommunity danach unterworfen war. Ebenso stellt sich die Frage, wie die Lebensgestaltung nach 1945 weiterging.

Hinter dem Projekt steht die Absicht: "Wehret den Anfängen." Ebenso ist es aber gerade auch für Heranwachsene, die sich sehr stark in Selbstbefindungsprozessen befinden, von persönlicher Wichtigkeit. Schwule Lebenszusammenhänge und Einzelschicksale sollen die Jugendlichen an ihre eigene Situation heranführen. Daraus können sie Selbstbewusstsein schöpfen zu ihrer eigenen Persönlichkeit zu stehen und sich dem intoleranten Weltbild rechtsgerichteter Einstellungen entgegenzustellen. Gleichzeitig soll die Erarbeitung eines Stadtteilrundgangs dazu dienen, langfristiges Engagement hervorzurufen. Es ist beabsichtigt, dass die Teilnehmer den Rundgang auch nach AbschlussdesProjektes interessierten Berlinern aber auch Besuchern der Stadt anbieten.

gefördert durch das Programm : http://www.jfsb.de (Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin)

 

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